I admit that I am always impressed when I hear a musician like Klampanis give us the gift of his creativity performed on such a timeless vessel.

Bass Musician Magazine

Latent Info

Petros Klampanis – b, fx, voc
Kristjan Randalu – p
Ziv Ravitz – dr

Latent Info

Petros Klampanis – b, fx, voc
Kristjan Randalu – p
Ziv Ravitz – dr

video
play-rounded-fill

„Petros Klampanis is a musician who has always spoken from the heart.“

Wenn ein Journalist des amerikanischen Fachmagazins Downbeat dem Bassisten bescheinigt, dass seine Musik stets vom Herzen komme und er mit dem Herzen spreche, dann ist dies mitnichten eine kitschig-süßliche Phrase à la Poesie-Album. Und wer den Griechen in persona trifft und ihn über Musik sprechen hört, wird es nur bestätigen können: Sie liegt ihm nicht nur am Herzen, sie ist für ihn eine reine Herzensangelegenheit.

Unausgesprochenes und Unaussprechliches – dafür Worte zu finden, ist ein urmenschliches Bedürfnis. Doch so sehr das Ringen um die vermeintlich „passenden“ Worte Spaß machen kann, so sehr stößt dieses leidenschaftliche Bemühen immer wieder an seine Grenzen. Und das ist auch gut so.

Latent Info, das aktuelle Projekt des vom Bass Player Magazine als „Bass Ace“ titulierten Klampanis, mit dem estnischen Pianisten Kristjan Randalu und dem israelischen Drummer Ziv Ravitz zeigt nun, dass Instrumentalmusik durchaus zum Storytelling fähig ist. Sie erzählt ihre Geschichte als „latente Information“ eines Stückes, genauso real, aber ungreifbar wie unausgesprochene Gedanken, unerreichte Ziele oder Blumen im Asphalt, ungesehen und weitgehend ignoriert.

Um die unerforschten Klanginformationen ins Bewusstsein zu bringen, wurde das Anfang 2025 bei enja records erschienene gleichnamige Album – im Gegensatz zur aktuell üblichen Aufnahmepraxis – dann auch eingespielt, während sich alle drei Musiker zugleich den Raum teilten, wobei die jeweiligen Mikrophone subtil den im Raum schwebenden Subtext einfingen. Dabei wird mal über spannende Rhythmen improvisiert, mal sich der verträumten Elegie hingegeben, immer aber dominiert von perlenden Pianoklängen.

Durchgehend werfen die musikalischen Dia- und Trialoge von Klampanis, Randalu und Ravitz dabei ein Spotlight auf das Reich des Unausgesprochenen, Übersehenen und natürlich Un- bzw. Überhörten – und fächern nicht zuletzt die Schönheit und Kraft auf, die in allen unbemerkten Dingen liegt.

Das achte Album von Petros Klampanis erscheint im Herbst 2026.

Konzerte